Aktuell

Festivals, Preise, Premieren
19. September 2026

Weltpremiere von Body of Glass in San Sebastián

Body of Glass, das Spielfilmdebüt von Naëmi Ada, hat am 19. September beim 74. Internationalen Filmfestival San Sebastián Weltpremiere gefeiert. Der Film läuft in der Sektion New Directors und konkurriert um den Kutxabank New Directors Award.

Gedreht in Marseille, erzählt er von der Tänzerin Tian, die aus einer gewaltvollen Beziehung flieht und in die Trauer einer fremden Familie gerät. Auf die Premiere im Kursaal 2 folgte ein Publikumsgespräch mit dem Team; weitere Vorführungen liefen bis zum 24. September, darunter ein Film Talk mit Naëmi Ada im Tabakalera.

Produktion: Lalise Mudda (DFFB) in Koproduktion mit Soilfilms und Soldat Features, gefördert von der Leuchtstoff-Initiative von rbb und Medienboard Berlin-Brandenburg. Schnitt: Elena Weihe.

Januar 2026

Ein Arm ist ein Arm ist… im Wettbewerb des Max Ophüls Preises

Bastian Gaschos Kurzfilm Ein Arm ist ein Arm ist… hat im Januar 2026 im Wettbewerb des Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken Weltpremiere gefeiert, dem wichtigsten Festival für den jungen deutschsprachigen Film.

Der fünfminütige Film ist an der DFFB entstanden und lief später auch bei Achtung Berlin.

20. November 2025

Deutscher Kurzfilmpreis für Mother Is a Natural Sinner

Mother Is a Natural Sinner von Hoda Taheri und Boris Hadžija hat den Deutschen Kurzfilmpreis 2025 in der Kategorie Spielfilm bis 15 Minuten gewonnen, verliehen vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien am 20. November 2025 in Berlin.

Die Jury lobte „eine bemerkenswerte Kamerafahrt und minutiös geplante Einstellungen, gepaart mit klugen, humorvollen Dialogen — in Kurzform: großes Kino!" Der Film hatte 2024 in Locarno Premiere und war seither auf mehr als dreißig Festivals zu sehen.

Produktion: Maximilian Feldkamp (DFFB).

6. Oktober 2025

First Steps Award 2025: Schwesterherz ist bester Spielfilm

Bei den First Steps Awards am 6. Oktober 2025 in Berlin wurde Schwesterherz von Sarah Miro Fischer als bester abendfüllender Spielfilm ausgezeichnet. Selma von Polheim Gravesen war für den Michael-Ballhaus-Preis für Kamera nominiert; Sarah Miro Fischer und Agnes Maagaard Petersen für den Drehbuchpreis.

Die First Steps Awards zeichnen Abschlussfilme deutschsprachiger Filmhochschulen aus und gehören zu den wichtigsten Nachwuchspreisen in Deutschland.

Juni 2025

Creative Energy Award beim Filmfest Emden

Beim 35. Internationalen Filmfest Emden-Norderney im Juni 2025 erhielten Selma von Polheim Gravesen (Kamera) und Elena Weihe (Schnitt) den mit 5.000 Euro dotierten Creative Energy Award für Schwesterherz von Sarah Miro Fischer.

13. Februar 2025

Schwesterherz feiert Premiere im Berlinale Panorama

Schwesterherz, das Spielfilmdebüt von Sarah Miro Fischer, hat am 13. Februar 2025 in der Sektion Panorama der 75. Internationalen Filmfestspiele Berlin Weltpremiere gefeiert. Marie Bloching und Anton Weil spielen die Geschwister Rose und Sam, deren enges Band auf die Probe gestellt wird, als Rose von Vergewaltigungsvorwürfen gegen ihren Bruder erfährt.

Produktion: Janna Fodor und Nina Bayer-Seel (DFFB) mit rbb und ZDF, Koproduktion Nephilim Productions und Arkanum Pictures. Nach Berlin lief der Film auf mehr als zwanzig Festivals von Espoo bis Bangkok und kam im Verleih von Eksystent in die deutschen Kinos.

September 2024

Schwesterherz gewinnt den WIP Europa Industry Award in San Sebastián

Monate vor der Premiere wurde Schwesterherz im September 2024 beim 72. Internationalen Filmfestival San Sebastián als Work in Progress vorgestellt und mit dem WIP Europa Industry Award ausgezeichnet — eine erste internationale Anerkennung, während der Film noch in der Postproduktion war.

August 2024

Mother Is a Natural Sinner feiert Premiere in Locarno

Mother Is a Natural Sinner von Hoda Taheri und Boris Hadžija hat im August 2024 im internationalen Wettbewerb Pardi di Domani des 77. Locarno Film Festival Weltpremiere gefeiert. Noch im selben Jahr gewann der Kurzfilm den Preis für den besten Kurzspielfilm in Tirana und den Preis für den besten Film beim Festival Jóvenes Realizadores in Granada.

Hoda, eine iranische Geflüchtete in Deutschland, wird ungeplant schwanger und beginnt, die Normen rund um Geschlechterrollen, weibliche Körper und Mutterschaft zu hinterfragen. Gedreht auf Arri Amira und Blackmagic Pocket, 15 Minuten, produziert an der DFFB.